CBD Erfahrung - Was ist CBD

Schmerzen sind vielseitig und können viele verschiedene Ursachen haben. In unserer Gesellschaft spricht man aber heutzutage nicht gern darüber: Denn Schmerzen sind ein Zeichen von Schwäche und diese zeigt man schliesslich nicht gern, oder? 

Schliesslich gibt es ja viele Schmerzmittel, die man überall in der Apotheke kaufen kann. Du hast Kopfschmerzen? Nimm ein Aspirin und du kannst wieder weiter arbeiten. Kein Grund zum Jammern, Zähne zusammen beissen und durchhalten! Was aber ist, wenn Schmerzen chronisch werden? Oder wenn sie monatlich kommen, im Rhythmus mit der Natur, und einem regelmässig den Atem abschnüren? Wenn das Aspirin nichts mehr nützt und die soziale Tauglichkeit nicht mit einer kleinen Tablette wieder hergestellt werden kann… Dann wird weggeschaut.

Meine Erfahrungen mit Schmerzen

Ich leide glücklicherweise nicht unter chronischen Schmerzen. Doch ganz schmerzfrei ist mein Alltag leider auch nicht. Ich bekomme oft stressbedingte Kopfschmerzen, Verspannungen und Verkrampfungen im Nacken und Rückenbereich, die in den ganzen Körper ausstrahlen und ja, leider bringt auch meine Periode regelmässig Krämpfe mit sich, die mich manchmal wortwörtlich in die Knie zwingen.

Lange Zeit habe ich einfach Schmerzmittel zu mir genommen, ohne gross darüber nachzudenken. Ich habe mich weder gross über die Inhaltsstoffe, noch über die empfohlene Menge, die man zu sich nehmen darf, interessiert oder informiert. Warum ich mir nicht mehr Gedanken gemacht habe, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. Auf jeden Fall brauchte es in meinem Fall ein langes Gespräch mit einer guten Freundin und eine Erfahrung mit Abhängigkeit im Freundeskreis, um mich auf meine gefährliche Verhaltensweise aufmerksam zu machen.

Was ist CBD?

Nicht lange darauf stiess ich bei meiner Recherche nach Alternativen auf CBD – also Cannabidiol – in Form von Öl. Cannabis wird weltweit bereits heute bei Schmerzpatienten als Medizin eingesetzt und hat nachweislich eine schmerzlindernde Wirkung. Da der Konsum aber in der Schweiz illegal ist und die Wirkung von Cannabis auch nur bedingt alltagstauglich ist, ist Cannabis für die meisten keine Langzeitlösung. Hier kommt jetzt eben das CBD ins Spiel: Denn im Gegenteil zum Cousin Cannabis enthält CBD so gut wie keine psychoaktiven Stoffe. Heisst übersetzt, dass der Konsum von CBD dich nicht high macht.

Viele der guten Inhaltsstoffe von Cannabis finden sich aber ebenso in CBD. Der Konsum wirkt entspannend, kann Krämpfe lösen und hilft auch gegen Angstgefühle oder Übelkeit. In meinem Fall habe ich mich vor allem für die Krampf- und Schmerzlösenden Effekte interessiert, denn oft entstehen meine Kopf-, Nacken- und Brustschmerzen durch ungewollte Muskelanspannungen im Schlaf.

Meine Erfahrungen mit CBD

Bei mir hat die Wirkung sofort eingesetzt und wirkte wirklich extrem entspannend. Ich habe es bereits bei Kopf- und Rückenschmerzen angewandt und es hat genau so gut wie eine Schmerztablette geholfen. Oft nehme ich es mittlerweile auch vor dem Schlafen, da es mir hilft, mich in der Nacht nicht unbewusst zu verkrampfen (Nackenschmerzen ahoi!). Als ebenfalls sehr angenehm empfand ich das Öl bei Menstruationsschmerzen, da das Öl krampflösend wirkt.

Ich habe aber auch bald gemerkt, dass es meinem Gemüt extrem gut tut. Denn die Entspannung, die das CBD-Öl im Körper auslöst, wirkt sich auch unmittelbar auf meine Psyche aus. Wo ich mir sonst zwanghaft Sorgen mache und alles drei, vier, fünf Mal überdenke… herrscht plötzlich ein bisschen Ruhe. Und mann, ist das erholsam! Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich selten so wohlig gut und tief schlafe! 😉

Würde ich CBD-Öl empfehlen?

Wenn du auf der Suche nach einem alternativen, natürlichen Mittel gegen wiederkehrende Schmerzen bist, würde ich zumindest einen Versuch empfehlen. Für mich hat es bis jetzt Wunder gewirkt. Allerdings muss ich auch anmerken, dass Langzeitwirkungen bis jetzt ausgeblieben sind. Heisst, als ich das Öl eine Weile nicht benutzt habe, kamen auch die Verspannungen und damit die Schmerzen langsam zurück. Es ersetzt also auf keinen Fall eine allfällige Therapie oder Behandlung der Schmerzursache!

Ein weiterer Minuspunkt für einige Leute kann der Geschmack des Öls sein. Da man das Öl oral einnehmen und bis zu 30 Sekunden im Mund behalten muss, breitet sich der doch recht starke, würzige Geschmack schnell im Mund aus. Das ist nicht jedermanns Sache! Ich persönlich kann es nicht pur zu mir nehmen, da es mich wirklich sonst “würgt”. Und das will ja niemand.

Für empfindliche Menschen wie mich gibt’s glücklicherweise die Möglichkeit, das Öl mit einem Schluck Fruchtsaft zu mischen und so im Mund zu behalten. Das klappt eigentlich ganz gut und tut der Wirkung keinen Abbruch!

Hast Du bereits Erfahrungen gemacht mit CBD-Öl?

 

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