Blogger werden

Es ist soweit: Du hast dich entschieden, du willst Blogger werden! Doch jetzt, wo du dich genauer mit dem Thema beschäftigst, tauchen plötzlich ganz viele Fragen auf.

«Wo fange ich an? Was brauche ich alles, um bloggen zu können? Und wie finde ich eigentlich meine ersten Leser, wenn mich noch niemand kennt?»

Aber keine Sorge! So ging es uns allen mal, bevor wir mit dem Bloggen angefangen haben. Noch ist keiner mit dem ultimativen Blog vom Himmel gefallen! 😉 Bevor du also vor lauter Fragen und Sorgen wieder aufgibst, hier meine Tipps für dich als aufstrebender Blog-Autor:

10 Blogging-Tipps für Anfänger & Neugierige

1. Finde deine Nische

Bevor du deinen Blog startest, überleg dir, was du mit der Welt teilen möchtest. Stell dir selbst die Frage: Wer sind deine idealen Leser? Sind es Studentinnen, die sich für Fashion interessieren, aber ein kleines Budget haben? Oder vielleicht Beauty-Liebhaber, die sich für die neuesten Produkte aus der Szene interessieren?

Überleg dir auch, welchen Content du selber produzieren möchtest, wenn du nicht genau weisst, wen du ansprechen möchtest. Stellst du eigene vegane Rezepte online? Dann könnten koch- und experimentierfreudige Veganer deine Leserschaft sein.

Sobald du weisst, was du mit deinem Blog erreichen willst, fallen dir alle weiteren Punkte in dieser Liste viel leichter.

2. Wo soll dein Blog sein?

So, du weisst also jetzt, was du mit deinem Blog machen möchtest. Jetzt musst du ihn nur noch in die digitale Welt setzen! Dabei solltest du dir erstmal die Grundsatzfrage stellen, wo du deinen Blog starten möchtest. Die beiden beliebtesten Optionen sind WordPress oder blogger.com. Beide sind kostenlos und bieten Blogger-Neulingen eine grosse Zahl an vorgefertigten Designs und einfache Handhabe.

Mein Rat ist: Fange lieber bei einem kostenlosen Anbieter mit deinem Blog an. So hast du nicht bereits Unmengen an Geld investiert, bevor du merkst, dass Bloggen vielleicht doch nichts für dich ist oder du aus zeitlichen Gründen nicht weiter kommst.

Schaue dir also beide Optionen an und entscheide dann nach deinem Bauchgefühl, welches der Systeme dir besser gefällt, oder wo dir die Bedienung leichter fällt. Zu einem professionellen Design mit eigener URL kannst du später immer noch wechseln.

3. Den perfekten Blognamen finden

Einer der besten Tipps, die ich zu Beginn meines Blogs mal bekommen habe, war: «Der Name deines Blogs kann noch so cool und clever sein, wenn der Inhalt nicht stimmt, wird ihn niemand lesen.»

BOOM! Genau das ist die Wahrheit. Bevor du Stunden, Tage oder Wochen mit der Suche nach dem perfekten Blognamen verschwendest und am Ende gar keine Lust mehr auf den eigentlichen Blog hast… Wähle einen simplen Namen, der dir am Besten liegt und deine Nische anspricht. Es muss kein perfektes Wortspiel sein. Deine Leser werden wegen deinen Inhalten zu deinem Blog kommen, nicht, weil du einen coolen Namen drüber stehen hast. 😉

4. Welches Design soll es sein?

Wenn du also einen Namen gefunden hast und weisst, auf welcher Plattform du deinen Blog aufbauen willst, ist es an der Zeit, ein Design zu finden. WordPress und blogger.com bieten beide kostenlose Layouts, aus denen zu aussuchen kannst.

Nimm eines, das dir persönlich gefällt und bei dem du das Gefühl hast, dass deine Posts sich von ihrer besten Seite zeigen können! Auch hier mein Rat: Warte erstmal ab, bevor du in ein teures Design investierst. So sparst du dir Geld und Nerven, wenn es mit dem Blog irgendwann vielleicht doch nicht klappen sollte!

Blogger werden

Ben Kolde // unsplash

5. Vernetz dich richtig

Social Media-Vernetzung wird eine essentielle Rolle beim Aufbau deines Blogs spielen. Entscheide dich, welche Kanäle dir am besten liegen und erstelle dir hier die passenden Accounts.

Keine Angst: Du musst nicht auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Snapchat etc. vertreten sein! Konzentriere dich lieber auf die Kanäle, die du kennst und die zu deiner Nische passen und stecke dafür da deine ganze Kreativität und Leidenschaft hinein. Du wirst die ersten Resultate deiner Mühen bald sehen. 😉

6. Dein erster Post!

Also, jetzt ist es soweit! Dein Blog steht, alles ist eingerichtet und es wird Zeit für deinen allerersten Blogpost. Nutze ihn am besten, um dich vorzustellen und deiner zukünftigen Leserschaft zu erzählen, was dich antreibt und was sie in Zukunft von deinem Blog erwarten können.

Wenn du überhaupt nicht weisst, was du schreiben sollst, dann schau doch mal bei anderen Blogs vorbei und lass dich inspirieren. 😊

7. Finde deinen Rhythmus

Dein erster Post steht und dein Blog ist offiziell gestartet. Gratuliere! Geniesse das Gefühl und freue dich über diesen ersten Meilenstein. Jetzt geht es darum, deinen eigenen Rhythmus zu finden. Nimm dir vor, wie oft zu posten willst – lass dir hier nichts vorschreiben.

Fühl in dich hinein und finde heraus, was für dich am besten passt. Du brauchst keine drei Posts pro Woche schreiben, nur um dann nach ein paar Monaten bereits ausgebrannt und gestresst zu sein. Investiere lieber genug Zeit in qualitativ hochwertige Posts, die dann auch entsprechend gern gelesen werden. Deine Leser werden es dir auch danken! 😊

8. Bildsprache & Co

Wenn deine Texte stimmen und du happy bist mit dem, was du produzierst, kannst du damit anfangen, dir deine Bildsprache zu überlegen. Du kennst sie bestimmt, diese super erfolgreichen Blogs, die ästhetisch wunderschön daher kommen und bei denen alles stimmt.

Das hat sehr viel mit der Bildsprache zu tun! Wenn die Bilder, die du für deinen Blog nutzt, untereinander stimmig sind und sich auch farblich nicht stören, ergibt das ein tolles Gesamtbild. So macht dein Blog gleich auf den ersten Blick einen super Eindruck!

9. Sehen & Gesehen werden

Nachdem du jetzt also regelmässig bloggst, deine Bilder aufeinander abstimmst und auch fleissig auf Social Media postest, wird es Zeit, ein bisschen manuelle Arbeit zu verrichten. Nimm dir jeden Tag ein bisschen Zeit, auch andere Blogs zu besuchen.

Lies dir die Posts deiner Mitblogger und Mitbloggerinnen durch und kommentiere sie, wenn du relevanten oder spannenden Input hast. Du kannst bei jedem Kommentar einen Link zu deinem eigenen Blog hinterlassen. Wenn du gute Kommentare schreibst, die zum Thema passen, dann werden auch einige Interessierte mal bei dir vorbeischauen.

Achte aber dringend darauf, nicht zu spammen. Das sieht weder der Blogger noch seine Leser gern!

10. Hab Spass!

Voilà! Du hast jetzt alles, um deinen Blog am Laufen zu halten und deiner Leidenschaft nachzugehen. Vergiss nicht, beim Bloggen auch Spass zu haben! Nimm dir Pausen, wenn es zu viel wird und zwing dich nicht zu einem unrealistischen Zeitplan, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Happy Blogging!

 

Wenn du dir diese Tipps zu Herzen nimmst, wirst du merken, dass dir dein Projekt Blog gleich nicht mehr so gross und unbezwingbar vorkommt!

Lass mich wissen, wie dein Blog sich macht! Poste den Link zu deinem neuen Baby oder zu deinem allerersten Post hier in meine Kommentare und ich schaue gern vorbei. 😊

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